30 days of Blogging. Tag 5. Die Freiheit meiner Freitage

Eines Tages muss ich da auch rein...


Heute war - Moment. Ich muss erst einmal einen Soundtrack unter den Eintrag legen.



Besser. Der Titel des Lieds passt perfekt - es war ein Lovely Day. Hervorragendes Wetter, nicht zu warm, eine fast steife Brise. Ich nutzte den Tag für ein ausgiebiges Yoga-Training zu Hause (YouTube-Tutorials all the way any day) und erledigte dann Hausarbeit, las ein wenig (mehr dazu demnächst) und frühstückte um halb zwölf auf dem Balkon mit frischen Erdbeeren.

Ich liebe meine Freitage. Für mich ist es immer noch unfassbar, aber ich habe eine Vier-Tage-Arbeitswoche. Mein Arbeitgeber hat das so akzeptiert und ich nutze den Freitag ausgiebig um auszuspannen und andere Projekte zu verfolgen. Nähen, Artikel schreiben, Bücher lesen, auch backen oder Balkonpflege finden meist freitags statt. Wenn man es ausrechnen würde, dann kostet mich der freie Freitag Tausende Euro im Jahr. Dann wiederum denke ich mir: Who cares. Hier zeigt sich die positive Seite meiner sparsamen Erziehung. Meine Kreativität hat beim Thema Geldausgeben eindeutig Grenzen. Zum Glück.

Bisher habe ich niemanden getroffen, der mich nicht darum beneidet hat, als ich von meiner 4-Tage-Woche erzählte. In der Hinsicht bin ich absolut privilegiert, das weiß ich. Die meisten Menschen möchten beruflich kürzer treten, können aber nicht. Entweder weil der Arbeitgeber sie nicht lässt, weil sie das Geld brauchen oder weil sie denken sie können nicht.

Das Fahrrad habe ich heute ausgeführt - zu einem exotischen Ort namens Englischer Garten. Ich bin verdammt selten dort, weil immer ein Haufen Touristen und Einheimisch unterwegs sind und ich kein Fan von großen Menschenansammlungen bin. Aber was macht es für einen Sinn, in einer der schönsten deutschen Städte zu wohnen und nicht mal gelegentlich in der Stadt rumzufahren? Andere Leute fahren extra hierher und zahlen einen Haufen Geld um das mal zu sehen. Es war eine gute Idee rumzufahren. Just lovely.

Hat gedauert bis ich ein Bild ohne Menschen machen konnte.

Bei der Gelegenheit habe ich auch mein neues selbstgenähtes Kleid ausgeführt. Es ist nicht ganz perfekt, aber tragbar. Der Stoff stammt aus dem Lager meiner Mutter, ein ziemlich alter echter Vintagestoff. Eigentlich hatte ich ihn nur verwendet, um einen Schnitt zu testen. Weil es aber so gut passte und ich so viel von dem Stoff hatte, wurde daraus ein Kleid. Und ganz wichtig: es hat Taschen.


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