30 days of Blogging. Tag 18. "Können AsiatInnen alles besser?"

die Girlband April (noch nie von gehört). flickr, Peter Rowlands

 Im Internet gibt es dieses Meme, dass es für jede Tätigkeit eine/n Asiat/in gibt, der/die es besser kann. Mehr noch, der/die es zur Perfektion gebracht hat. Rein zahlenmäßig ist da vielleicht was dran, schließlich ist ein Drittel der Menschheit asiatisch (südasiatisch, südostasiatisch, zentralasiatisch etc. ausdrücklich mit eingerechnet). Da findet sich sicher irgendjemand, der etwas auf Weltniveau beherrscht.

Bei Popmusik hat es zumindest Südkorea geschafft, das perfekte Produkt zu kreieren: Kpop ist seit einigen Jahren ein globales Phänomen und findet auch im Westen immer mehr AnhängerInnen. Die Boygroups und Girlgroups zeichnen sich durch absolut durchdesignte Optik, absolut durchproduzierte Musik und vor allem absolut durchchoreographierte Tanzperformances aus. Gerade die Boybands tanzen so gut und komplex, dass die alten Boybands à la Backstreet Boys verdammt alt dagegen aussehen.

Persönlich höre ich kaum Kpop, aber da Schwesterherz gerade zu Besuch ist, komme ich in den Genuss der neuesten "Tanztrainingsvideos". Tanztraining, dass ich nicht lache. Das ist so perfekt, dass mir angst und bange wird.




Ich bin ernsthaft eingeschüchtert o_o

Ob die Pilzkopffrisur auch im Westen zurückkehrt, muss man sehen. Es ist so, als ob mathematisch errechnet wurde, was in der Popmusik funktioniert, und dann eine Gruppe genau danach erstellt und produziert wurde.

Die Jungs und Mädels haben meist fürchterliche Knebelverträge, trainieren Jahre auf die Marktreife hin (Tanz, Gesang und Rap) und romantische Beziehungen dürfen zumindest die Frauen auf keinen Fall haben (jaa, Sexismus!)

So eine Perfektion und Ernsthaftigkeit ist natürlich eine Einladung für Parodie. Hier also der heißeste neue Scheiß von BgA (Boys generally Asian) mit ihrem Hit "Dong Saya Dae".

Enjoy!


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